Kreislaufwirtschaft

Kai Ingmar Link,

Umweltfreundliches Bauen: BHW hat Cradle to Cradle im Fokus

Wenn es um das Bauen oder Modernisieren nach dem Cradle-to-Cradle (C2C)-Prinzip geht, ist genaues Hinsehen erforderlich. Allergieauslösende Zusatzstoffe und Wandfarben, die Plastik enthalten, sollten vermieden werden. Selbst Produkte, die als umweltfreundlich gelten, sind nicht zwangsläufig frei von gesundheitsgefährdenden Substanzen. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt Krzysztof Pompa von der Bausparkasse BHW, sich am C2C-Siegel zu orientieren. Dieses Siegel zertifiziert Produkte hinsichtlich ihrer gesundheitlichen Unbedenklichkeit, Wiederverwendbarkeit, Nutzung erneuerbarer Energien, sozialen Fairness und effizientem Wassermanagement.

Konzept - ungewöhnliche Fertighausfassade, nachhaltige Baustoffe. © BHW

Ein Beispiel für eine gelungene C2C-Sanierung ist der Plattenbau der Berliner Initiative C2C-LAB. Hier wurde ein ehemaliger Plattenbau konsequent nach den Prinzipien des Cradle-to-Cradle umgestaltet. Von der begrünten Fassade, die Schadstoffe wie Stickstoff aufnimmt, bis hin zum Teppich, der Feinstaub bindet, gibt es zahlreiche C2C-Lösungen, die auch im Bestandsbau umsetzbar sind. Diese Lösungen tragen nicht nur zum Umweltschutz bei, sondern bieten auch innovative Wege, um gesundheitliche Risiken zu minimieren und Ressourcen nachhaltig zu nutzen.

Recycling und die Verwendung von umweltfreundlichen Baustoffen spielen eine zentrale Rolle beim C2C-Bau. Dabei wird darauf geachtet, dass die Baustoffe nicht nur wiederverwertbar sind, sondern auch den Kriterien des Cradle-to-Cradle-Prinzips entsprechen. Dieser ganzheitliche Ansatz fördert nicht nur den Klimaschutz, sondern trägt auch dazu bei, den ökologischen Fußabdruck von Bauprojekten zu minimieren.

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In Anbetracht der globalen Herausforderungen des Klimawandels und der steigenden Bedeutung des Klimaschutzes wird das C2C-Prinzip zu einem wegweisenden Ansatz für umweltbewusstes Bauen. Durch die Integration von nachhaltigen Materialien, erneuerbaren Energien und sozialverträglichen Praktiken können Bauvorhaben einen positiven Beitrag zum Umweltschutz leisten und gleichzeitig den Anforderungen an modernen, zukunftsfähigen Wohnungsbau gerecht werden.

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