Bauteilehersteller auf Wachstumskurs

Martin Schrüfer,

Schöck AG erzielt Rekordergebnis in 2020

Die Schöck AG hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2020 um 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Dieses Ergebnis gab der Vorstand des Unternehmens auf der Jahreshauptversammlung am 23. Juli in Baden-Baden bekannt.

Vorstandsvorsitzender Mike Bucher (links im Bild) und Aufsichtsratsvorsitzender Nikolaus Wild am Stammsitz des Unternehmens im Gewerbegebiet Baden-Baden/Steinbach. © Schöck AG

Schöck erzielte einen Umsatzrekord von 215,8 Millionen Euro. Sämtliche Maßnahmen zur Sicherung der langfristigen Unternehmensentwicklung konnten auch in der Corona-Krise fortgeführt werden.

Der Vorstandsvorsitzende der Schöck AG Mike Bucher gab auf der Jahreshauptversammlung des Bauteileherstellers die wichtigsten Fakten zur Unternehmensentwicklung bekannt. Das Unternehmen, welches in rund 40 Märkten aktiv ist, hat im Jahr 2020 seinen Umsatz um 9,0 Millionen Euro auf insgesamt 215,8 Millionen Euro steigern können. Auch die Anzahl der Mitarbeiter ist weiter auf 1.048 gestiegen.

Das Geschäftsjahr 2020 der Schöck AG war natürlich von der weltweiten Corona-Pandemie stark geprägt. Auf einen sehr guten Start zu Jahresbeginn folgte durch den Ausbruch der virusbedingten Krise die Sorge um die Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr und darüber hinaus. „Wir haben sofort einen Krisenstab für die gesamte Schöck-Gruppe eingerichtet, der permanent die sich ändernden Bedingungen bewertet und entsprechende Maßnahmenpläne erarbeitet hat. So konnten wir erfolgreich durch diese doch sehr spezielle Situation manövrieren“, so Mike Bucher, Vorstandsvorsitzender der Schöck AG.

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Ausbau der Digitalisierung

Auch in Zeiten der Pandemie hat Schöck die Kompetenzen im Bereich der Digitalisierung ausgebaut, etwa mit der Entwicklung eines Bemessungsprogramms als Ausgangspunkt für weitere digitale Produkte und Geschäftsaktivitäten. Auf der Messe „digitalBAU 2020“ konnte Schöck die Anforderungen mit den Fachleuten der Branche diskutieren, um spezifische digitale Lösungen auf den Weg zu bringen. „Das Unternehmen übernimmt damit als führender Anbieter von innovativen Produkten seine Verantwortung für die Zukunftsfähigkeit des Bausektors“, kommentiert der Aufsichtsratsvorsitzende der Schöck AG, Nikolaus Wild.

Schöck Tronsole, Bole und Dorn wachsen zweistellig

Schöck wächst nicht nur stetig mit dem Isokorb. Auch die Marktführerschaft im Bereich des Trittschallschutzes von Treppenhäusern hat Schöck im vergangenen Geschäftsjahr 2020 mit dem Produktprogramm Tronsole weiter ausgebaut. Wie auch bei den Bewehrungsprodukten Schöck Bole und Schöck Dorn konnten zweistellige Zuwachsraten erzielt werden.

Schöck hält auch in den aktuellen Zeiten an den Zukunftsinvestitionen fest. „Alle geplanten Investitionen zum Ausbau der Produktionskapazitäten konnten im vergangenen Geschäftsjahr uneingeschränkt umgesetzt werden“, berichtet der Schöck-Vorstandsvorsitzende Mike Bucher. Neben Erweiterungen lag der Fokus auf Investitionen in neue Technologien, wie beispielsweise die Eigenproduktion der Glasfaserbewehrung Combar sowie der Produktion einer neuen Generation von Signo-Abschalungselementen im Werk Halle (Saale). Damit hat Schöck in den vergangenen zwei Jahren 14 Mio. Euro in Zukunftstechnologien investiert. Auch der Aufsichtsrat wurde um einen Sitz erweitert. Der frühere Aufsichtsrats- und Vorstandsvorsitzende Alfons Hörmann kehrt nach einer Cooling-Off-Phase in den Aufsichtsrat zurück.

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