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Artikel und Hintergründe zum Thema

Digitale Schüttgut-Plattform

Katja Preydel,

Schüttflix expandiert: Mehr Schotter für Europa

Schotter, Sand und Kies digital bestellen und unkompliziert liefern lassen, ist künftig auch in Österreich, Polen und der Tschechischen Republik möglich. Derzeit liegt der Schwerpunkt noch auf dem Onboarding der Lieferanten und Spediteure, bald schon sollen Schüttgutbestellungen über die digitale Plattform abgewickelt werden können.

Die Schüttflix App im täglichen Gebrauch auf der Bautselle © Schütflix

„Die Expansion in andere europäische Märkte ist die logische Konsequenz aus unserem starken Wachstum in Deutschland. Auch in Österreich, Polen und der Tschechischen Republik besteht in der Baubranche einerseits enormer Kostendruck, andererseits müssen die Logistikprozesse nachhaltiger werden. Gleichzeitig ist das Digitalisierungspotenzial in allen drei Ländern groß. Ziel ist es, in allen drei Märkten bis Ende des Jahres die führende Logistik-Plattform in der Baubranche zu werden“, erklärt Schüttflix-CEO Christian Hülsewig.

Das internationale Schüttflix Management (v.l.): Stefan Klanner (Österreich), Martin Hovora (Tschechien), Christian Hülsewig und Nils Klose (Deutschland), sowie Michał Szkudlarek (Polen). © Schüttflix

Die drei neu gegründeten Landesgesellschaften werden dabei von erfahrenen Logistik-Experten geführt. „Mit Stefan Klanner, Michał Szkudlarek und Martin Hovora haben wir ein ausgewiesenes Branchenkenner-Trio für unsere Idee und unser Unternehmen begeistern können. Die Teams in Wien, Warschau und Prag sind aufgebaut und die Kollegen vor Ort geben ordentlich Gas“, freut sich Hülsewig.

Aktuell werden die landesspezifischen Apps ausgerollt und Produzenten von Schüttgütern und Spediteure eingeladen, sich auf der Schüttflix-Plattform zu registrieren. Begleitet wird die Expansion zudem von umfassenden Kommunikationsmaßnahmen. Auch wurde für jeden Markt eine Website in Landessprache geschaltet.

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Über 9.000 Kunden und Partner nutzen die Plattform mittlerweile auf dem deutschen Heimatmarkt. Seit ihrem Start 2018 wurden fast 5 Mio. Tonnen Material über die Plattform gehandelt. Mit einem Wachstum von 300 Prozent zwischen 2020 und 2021 zählt Schüttflix zu den erfolgreichsten europäischen Start-Ups im Baubereich. In Deutschland erweitert das Unternehmen sein Produktangebot im Laufe des Jahres auf den Bereich „Entsorgung“. Kunden können ab dann auch systemisch Entsorgungsdienstleistungen von bestimmten Bau- und Abbruchabfällen über die Plattform beauftragen.

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