Industrie-Neubau am Kieler Hafen

Marvin Meyke,

Züblin realisiert Schiffsbauhalle in Kiel

Die Strabag-Tochter Züblin errichtet einen Industrie-Neubau an der Kieler Förde: Im Auftrag der thyssenkrupp Marine Systems GmbH realisiert die Ed. Züblin AG auf dem Werft-Gelände eine neue Schiffbauhalle mit integriertem siebengeschossigen Büro-Kopfbau. Das Auftragsvolumen bewegt sich in einem höheren zweistelligen Millionen-Bereich.

In einer feierlichen Zeremonie am Kieler Hafen ist der Grundstein für das kombinierte U-Boot-Produktions- und Verwaltungsgebäude gelegt worden. © thyssenkrupp Marine Systems

In einer feierlichen Zeremonie am Kieler Hafen ist am 16. 9. der Grundstein für das kombinierte U-Boot-Produktions- und Verwaltungsgebäude gelegt worden. Nach dem Baustart im Mai dieses Jahres soll der Neubau innerhalb von gut zwei Jahren fertiggestellt sein und Ende Juni 2023 schlüsselfertig übergeben werden. Mit dem neuen Firmensitz an der Kieler Förde will die ThyssenKrupp Marine Systems GmbH ihre Fertigungskapazitäten im U-Bootbau ab Mitte 2023 deutlich ausbauen. Er ist Teil eines Standortkonzepts, das die Umsetzung weiterer Bauprojekte auf dem Kieler Werftgelände vorsieht.

„Wir sind stolz auf diesen anspruchsvollen Auftrag eines so renommierten Industrie-Unternehmens und das damit verbundene Vertrauen in das Ingenieurbau-Know-how unserer ZÜBLIN-Teams. Wir freuen uns, mit der Errichtung der Schiffbauhalle unseren Teil zur Weiterentwicklung des Werftstandortes Kiel beitragen zu können“, sagt Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der Strabag SE.

Das 32 Meter hohe Industrie-Bauwerk mit einer Bruttogeschossfläche von 15.390 Quadratmeter wird in Arbeitsgemeinschaft durch die Züblin-Direktionen Stuttgart (Bereich Ingenieurhochbau) und Nord (Bereich Ingenieur- und Hafenbau) errichtet; zum Projektteam zählt außerdem die Zentrale Technik der Ed. Züblin AG, die bei der Ausführungsplanung unterstützt. Der rund 170 Meter lange und bis zu 70 Meter breite Neubau umfasst insgesamt sieben durch Beton- und Brandwände getrennte Hallen zur Fertigung von U-Boot-Sektionen sowie den anschließenden Verwaltungskopfbau: Hier verteilen sich über sieben Stockwerke Büro-, Sozialräume und Kantine. Verbaut werden dafür allein 17.000 m3 Beton, 3.900 Tonnen Bewehrungsstahl und weitere 2.500 Tonnen Stahl für Tragkonstruktionen im Inneren der Hallen.

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