Baustelle

Schutzsystem von Layher: Staub und Lärm bleiben drinnen

Egal ob bei Abbrucharbeiten mit großer Staubentwicklung, während Korrosionsschutzmaßnahmen oder bei Asbestsanierungen: eine Baustelle sollte gut geschützt sein, um Passanten vor Lärm, Staub und herunterfallendes Gerät oder Steine zu schützen. Bei einer Parkhaussanierung in Böblingen wurde das Protect-System von Layher eingesetzt. Es ist einfach aufgebaut und hat dazu noch eine ansprechende Optik.

Bei der Sanierung eines Parkhauses auf einem Betriebsgelände schützte die Baustelleneinhausung mit Layher Protect-System die Mitarbeiter und die zahlreichen Besucher des gegenüberliegenden Kundencenters vor Lärm, Staub und Dreck. Der Betrieb im Kundencenter konnte ohne Beeinträchtigung durch die Baustelle fortgeführt werden. Fotos: Layher

Der Lärm war ohrenbetäubend: Bei der Sanierung des Parkhauses eines Industrieunternehmens kam das Höchstdruckwasserstrahlverfahren zum Einsatz – für die Handwerker ohne professionellen Gehörschutz nicht auszuhalten. Gleichzeitig galt es aber auch, die Mitarbeiter sowie die zahlreichen Besucher des gegenüber der Baustelle liegenden Kundencenters vor dem Baustellenlärm sowie vor Staub und Dreck zu schützen. Neben einem Arbeitsgerüst an der Fassade gaben die Verantwortlichen bei der QuadreX Gerüstbau GmbH deshalb auch eine Einhausung des gesamten Gebäudes in Auftrag. „Unser Auftraggeber hat schon in der Ausschreibung ganz explizit das Layher Protect-System angefragt, weil er damit gute Erfahrungen gemacht hat und ihn auch die Optik der Fassade überzeugt hat,“ erzählt Armin Eipper, Projektleiter der QuadreX Gerüstbau GmbH.

Durch schraubenlose Stecktechnik: Aufgestellt ohne Sägen oder Bohren

Das Protect-System von Layher besteht aus leicht ans Gerüst zu montierenden Kassettenelementen mit umlaufender Gummidichtung. Mit der Systemlösung sind auf der Baustelle keine Anpassungsarbeiten wie Schneiden, Sägen oder Bohren notwendig. Da Zeit ein wesentlicher Faktor bei dieser Baustelle war, fiel beim Arbeits- und Stützgerüst die Wahl auf das Layher Blitz-Gerüst. Das Grundsystem besteht aus wenigen und handlichen Grundbauteilen, die sich durch die schraubenlose Stecktechnik, die benutzerfreundliche Handhabung und die logisch-sichere Aufbaufolge schnell und damit lohnsparend zu Arbeits- und Schutzgerüsten montieren lassen. Die in der Praxis gängigen Gerüstvarianten wurden mittels Typenprüfung statisch nachgewiesen – jeweils bis zur maximal möglichen Aufbauhöhe bis zu 100 Meter. Für Gerüstersteller entfällt so ein zeitaufwendiger Nachweis im Einzelfall.

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Faktor Zeit

Mit den verschiedenen Standardlängen und Standard-Eckelementen des Protect-Systems ist eine einfache Anpassung ans Gebäude möglich. Die umlaufende Gummidichtung der Protect-Kassetten sorgt für eine staubdichte Einhausung.

Die 4.800 Quadratmeter große Gerüstkonstruktion ließ sich in nur sieben Tagen erstellen. Nur sechs weitere Tage brauchte das sechsköpfige Team, um anschließend auch die Protect-Kassettenelemente zu montieren. Diese wurden einfach mit Baufortschritt in das kombinierte Arbeits- und Stützgerüst eingehängt. Voraussetzung war eine sorgfältige Vorplanung. „Wir haben gemeinsam mit den technischen Beratern von Layher ein wenig überlegt und dann eine sehr einfache und pragmatische Lösung gefunden, wie wir eine Konstruktion montieren können, die allen Anforderungen entspricht“, meint Eipper bei der Begehung. „Die Zusammenarbeit klappt optimal, ein kurzer Anruf reicht häufig schon, und die Techniker bei Layher verstehen, was ich brauche. Meistens bekomme ich dann kurz darauf eine Zeichnung geschickt, die ich so für mein Angebot verwenden kann. Und oft ist damit der Auftrag auch schon bei uns, weil meine Kunden erkennen, dass wir mit Layher absolute Profis an Bord haben.“

Staub und Lärm bleiben drinnen

Egal ob Zugangs-Elemente wie abschließbare Türen, Lichtkassetten zum Arbeiten bei Tageslichtbedingungen oder auch Eckelemente: Mit solchen zusätzlichen Elementen wird das Einhausungssystem staubdicht gemacht. Das macht vor allem Sinn bei Abbrucharbeiten mit großer Staubentwicklung, bei Korrosionsschutzmaßnahmen mit einem hohen Anteil an Strahlgut oder bei Asbestsanierungen. Dank guter Lärmdämmeigenschaften lässt es sich zudem für temporäre Lärmschutzwände einsetzen. Emissionen werden um bis zu 26dB gemindert.

Einhausung einfach umgesetzt

Innenkonsolen reduzierten bei diesem Projekt – wo erforderlich – den Wandabstand für ein sicheres Arbeiten, Gitterträger ermöglichten problemlos die Überbrückung der Einfahrten. Passende Ausbauteile gewährleisteten auch bei der Einhausung die einfache Umsetzung aller Vorgaben: Die verschiedenen Standardlängen und Standard-Eckelemente sorgten für eine exakte Anpassung ans Gebäude und damit einen wirksamen Baustellenschutz. Ein weiteres Detail, das bei den Auftraggebern gut ankam: Lichtkassetten für Tageslichtbedingungen hinter der Einhausung. So ist das Fazit rundum positiv. „Es entstanden dank dieser Lösung keine Beeinträchtigungen durch die Baustelle beim Kundenverkehr und in der Beratung. Der Betrieb im Kundencenter gegenüber konnte ohne Beeinträchtigung durch die Baustelle fortgeführt werden. Wir haben auch schon Stimmen gehört, die meinten, die neue Fassade sei viel ansehnlicher als die bestehende“, ergänzt der Gerüstbauspezialist mit einem Grinsen.

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