Neue Emschermündung

Katja Preydel,

Mehr Artenvielfalt und besseren Hochwasserschutz

Neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen und Naherholungsgebiete für mehr Lebensqualität – als Teil des Generationenprojekts Emscher Umbau entsteht bei Dinslaken durch die neue naturnahe Mündung in den Rhein eine
Auenlandschaft.

Mit der Flutung der neuen Mündung fließt die Emscher künftig 500 m weiter nördlich in den Rhein. © Stefani Slischka

Rund 70 Mio. Euro investiert die Emschergenossenschaft in das neue Tor zum Emschertal. Für rund die Hälfte dieser Summe verlegt Strabag im Los 3.2. die Mündung der Emscher um etwa 500 m rheinabwärts in Richtung Voerde.

Anfang November wurde die neue Emschermündung in den Rhein feierlich geflutet. © Stefani Slischka

Die Direktion Mitte-West hat hier knapp 1,3 Mio. m³ Boden ausgehoben, 196.000 t Wasserbausteine gesetzt und 32.000 m³ an Hochwasserschutzanlagen errichtet. Bis Ende 2023 werden die Arbeiten abgeschlossen sein.

Strabag verlegte 196.000 t an Wasserbausteinen im neuen Mündungsbett. © Stefani Slischka

Die Verlegung ist Teil der Renaturierung des Emschertals, durch die die Artenvielfalt in der Region steigen soll und ein verbesserter Hochwasserschutz möglich wird. In die ehemalige „Köttelbecke“, wie man die Emscher lange nannte, wurde mehr als 170 Jahre lang Abwasser aus Industrie und Bergbau eingeleitet. Seit Inbetriebnahme des unterirdischen Abwasserkanals Ende 2021 – auch hier waren Einheiten der Strabag beteiligt – ist die 83 km lange Emscher wieder abwasserfrei.

Strabag verlegte 196.000 t an Wasserbausteinen im neuen Mündungsbett. © Stefani Slischka

Bereits seit Frühjahr dieses Jahres wurde der Rheindeich schrittweise geöffnet, am 9. November wurde die neu errichtete Emschertrasse in Dinslaken im feierlichen Rahmen mit Gästen aus der Kommunal- und Landespolitik geflutet.

Mehr Informationen zum Projekt unter http://www.eglv.de/emscher und "Die Emscher - Das blaue Wunder" (WDR-Reportage)

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