Berufs- und Schutzbekleidung

Katja Preydel,

Kübler veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht

Kübler, Hersteller von Berufs- und Schutzbekleidung, zeigt in seinem ersten Nachhaltigkeitsbericht, welche Ansätze zur Verbesserung sozialer Standards, zum Schutz der Umwelt, zur Vermeidung von Umweltbelastungen und zur fortlaufenden Verbesserung seines Qualitäts- und Umweltmanagementsystems verfolgt werden und welche Projekte bereits umgesetzt wurden.

© Kübler

„Unsere Mission ist es, außergewöhnlich innovative, sichere und qualitativ hochwertige Arbeitskleidung zu entwickeln, die Arbeitstätigkeiten gezielt unterstützt und den Anforderungen der zukünftigen Arbeitswelt gewachsen ist“, beschreibt Michael Stiegert als Geschäftsführer den Auftrag der Paul H. Kübler Bekleidungswerk GmbH & Co. KG.

Die Grundlagen für nachhaltiges Wirtschaften wurden schon vor Jahren gelegt. Seit 2015 bestimmt ein an den international anerkannten Prinzipien zum Schutz der Menschen- und Arbeitsrechte ausgerichteter Code of Conduct das Handeln sowie das Verhalten gegenüber Mitarbeitern, Geschäftspartnern, Öffentlichkeit und Umwelt. Kübler ist DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 14001:2015 sowie DIN EN ISO 19011:2018 zertifiziert und Mitglied bei der amfori Business Social Compliance Initiative, einem Programm zur Verbesserung der sozialen Standards in weltweiten Wertschöpfungsketten. „Darauf aufbauend setzen wir auf sichere, langfristige Partnerschaften sowie eine vertrauensvolle und intensive Zusammenarbeit. Auch hier gilt Qualität vor Quantität“, erklärt Michael Stiegert.

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Das Unternehmen unterstützt das Nachhaltigkeitskonzept Supporting Fairtrade Cotton und erfüllt den Öko-Tex Standard 100 mit nahezu allen Produkten. Als Mitglied von Maxtex engagiert sich Kübler gemeinsam mit anderen Familienunternehmen für die nachhaltige Entwicklung der Textilbranche. Zudem verpflichtet sich Kübler als Mitglied im German Fashion Modeverband zu deren Verhaltenskodex.

Ressourcenschonung und Abfallvermeidung

Wichtige Etappenziele hat Kübler unter anderem bereits bei der Ressourcenschonung und Abfallvermeidung erreicht. Bereits im Designprozess der Workwear- und PSA-Linien minimiert eine intelligente Zuschnitt-Software den Ausschuss und ermöglicht es, selbst kleinste Gewebereste zu nutzen. Restmaterialien werden weiterverwertet. Der Einsatz qualitätsvoller Gewebe und Zutaten und die hochwertige Verarbeitung sorgen für eine lange Lebensdauer der Kleidung – für Stiegert ein „zentraler Beitrag zur Nachhaltigkeit“. Im Falle der Beschädigung der Kleidung bietet das Unternehmen allen Kunden einen Reparaturservice an. Gemeinsam mit seinen Zulieferern arbeitet Kübler daran, künftig vermehrt recyceltes Gewebe zu nutzen und neue Möglichkeiten der Rückführung von Kleidung in den Materialkreislauf aufzuzeigen.

Wenn es der Schutz des Produktes nicht zwingend verlangt, wird auf Umverpackung verzichtet. Für den Postversand werden hundertprozentig recycelbare Kartonagen und Papierklebebänder verwendet. Die ausgewählten Logistikpartner gewährleisten einen klimaneutralen Versand. Um auch die Lieferkette möglichst ressourcenschonend zu gestalten, versucht Kübler stets, die nachhaltigsten Transportwege zu wählen, Lieferungen zu bündeln und die Lieferanten nach entsprechenden Kriterien auszuwählen,

Bis Ende 2030 plant Kübler, ein CO2-neutrales Unternehmen zu werden. Ein großer Teil des Energiebedarfs am Firmensitz in Plüderhausen soll durch die Installation einer PV-Anlage bis Ende 2024 gedeckt werden. Kurz vor dem Abschluss steht das Projekt „Grüner Knopf“. Um das staatliche Siegel zu erhalten, müssen 20 Unternehmens- und 26 soziale und ökologische Kriterien erfüllt werden. Für die Zertifizierung werden das Unternehmen sowie seine Produkte extern geprüft.

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