Umweltzertifizierung

Marvin Meyke,

Kranhersteller Wolffkran ist klimaneutral

Als einer der ersten Hersteller in der Branche wurde Wolffkran in Deutschland jetzt als klimaneutrales Unternehmen zertifiziert.

© Wolffkran

Andreas Kahl, Geschäftsführer der Wolffkran GmbH, kündigte zahlreiche weitere Vorhaben für den Klimaschutz an. "Wir sind uns der besonderen Verantwortung als Industriebetrieb gegenüber kommenden Generationen bewusst", sagt Andreas Kahl. "Die Zertifizierung ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg zum klimabewussten Unternehmen." Vorgenommen hat sie die Fokus Zukunft, eine unabhängige Beratungsgesellschaft für Nachhaltigkeit. Sie durchleuchtete die beiden Produktionsstandort ein Heilbronn und Luckau sowie den Technikstandort in Ilsfeld hinsichtlich ihrer Kohlenstoffdioxid-Emmissionen und ermittelte einen Gesamt-Fußabdruck Kohlenstoffdioxid-äquivalenter Schadstoffe von 4.035 Tonnen pro Jahr. Zum Vergleich: der oder die Durchschnittsdeutsche verursacht pro Jahr rund elf Tonnen Kohlenstoffdioxid. Die ermittelten jährlichen Treibhausgasemissionen gleicht der Kranhersteller durch den Erwerb von 8.070 Klimaschutzzertifikaten für die Jahre 2020 und 2021 aus. Damit ist Wolffkran einer der ersten Hersteller in der Branche, der seine Emissionen nach dem „Clean Development Mechanism“, einem durch das Kyoto-Protokoll festgelegten Mechanismus zur Reduktion von Treibhausgasen, freiwillig kompensiert.„Durch den Kauf der Zertifikate unterstützen wir ein Wasserkraftprojekt inUganda“, erläutert Andreas Kahl. "Wir haben dieses UN-zertifizierteund TÜV-geprüfteProjekt sehr gewissenhaft ausgewähltund sind überzeugt, dass es einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leistet," so Kahl.

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Der Kohlenstoffdioxid-Ausgleich durch Klimazertifikate ist nur ein Baustein von Wolffkrans Klimaschutzbestrebungen. "2021 wollen wir viele weitere Schritte in Deutschland gehen", so der Geschäftsführer. "Wir planen unter anderem Solaranlagen auf den Werksdächern zu installieren. Außerdem möchten wir die deutschen Produktionsstätten auf Ökostrom umstellen, unsere Belegschaftgroßflächig zum Thema Energie-und Ressourceneinsparung im Arbeitsalltag weiterbilden, ein Waldaufforstungsprojekt in der Region Luckau fördern und gemeinsam mit Heilbronner Schulen Blühwiesen anlegen und Bienenvölker ansiedeln", gibt Andreas Kahl einen Ausblick.

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