Vom Vorhängeschloss bis zur Videobewachung

Marvin Meyke,

Baucontainer vor Einbruch schützen

Container dienen als Aufenthaltsraum auf der Baustelle und sind Lagerstätte wichtiger Materialien und Maschinen. Damit diese vor Einbruch und Diebstahl geschützt sind, kommen unterschiedliche Systeme zum Einsatz. Für zuverlässige Sicherheit soll die Bewachung mittels Kameratechnik von Video Guard sorgen.

Videoüberwachung für Baustellen: Bereits die auffällige Optik des Kameratowers von Video Guard schreckt ab – die Videobewachung ist klar ersichtlich. Ein unbemerktes Ausspähen der Verriegelungssysteme des Containers ist nicht möglich. © Video Guard

Von Rüttelplatten, über Baulaser und Bohrmaschinen oder Rohrpressen bis hin zu Trennschleifern: Bereits in den ersten Jahreswochen häufen sich die Polizeimeldungen zu aufgebrochenen Baustellencontainern und entwendeten Werkzeugen. Meist schlugen die Täter nachts zu. Neben der lästigen Wiederbeschaffung des oft hochwertigen Werkzeugs zieht ein Diebstahl meist Bauverzögerungen nach sich. Daher gilt es, die Baucontainer effektiv zu schützen.

Grundsätzlich sollten Container natürlich abgeschlossen sein. Ein einfaches Vorhängeschloss lässt sich allerdings leicht mit einem Bolzenschneider aufbrechen. Mit ihrem kreisrunden Körper bieten Diskusschlösser weniger Angriffsfläche, sind aber für professionelle Diebesbanden ebenfalls kein Hindernis. Mehr Sicherheit bietet eine mit dem Container verschweißte Stahlbox, welche das eigentliche Schloss aufnimmt. Des Weiteren gibt es hochwertige Verriegelungsstangen oder Bügelschlösser.

Ein Aspekt ist aber nicht nur der Schutz des Containers selbst, sondern seines direkten Umfelds. Verstärkt setzen Bauunternehmen auf eine kamerabasierte Bewachung des Containers. Systeme wie Video Guard Professional verfügen über eine baustellentaugliche Hardware, eine intelligente Software und eine angeschlossene Alarmzentrale. So ist der Tower mit den Kameras und einem integrierten Lautsprecher äußerst robust. Es gibt zudem eine solarbetriebene Variante, die unabhängig vom örtlichen Stromnetz funktioniert. Die Kameras erfassen das Gelände auch in den dunklen Abend- und Nachtstunden. Die Software meldet das Eindringen Unbefugter an die angeschlossene Alarmzentrale. Dort bewerten Mitarbeiter das Bildmaterial und die Situation und können über die Lautsprecher am Tower zunächst verbal in das Geschehen eingreifen. Sollte dies nicht ausreichen, wird die Polizei hinzugezogen. Die direkte Ansprache führt jedoch in den meisten Fällen bereits zum Rückzug der potentiellen Täter.

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