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FordPass Connect App: Flottenmanagement aus der Ferne

Ford hat Lösungen für die intelligente Vernetzung von Nutzfahrzeugen entwickelt. Mit der FordPass Connect App können Flottenbetreiber bequem bestimmte Parameter aus der Ferne abfragen und das Fahrzeug genau orten. Auf der Nutzfahrzeugshow in Birmingham stellte Ford außerdem ein elektrifiziertes Plug-in-Hybrid-Modell vor, das 2019 in Serie gehen soll.

Mit der FordPass Connect App können Flottenbetreiber ihre Nutzfahrzeuge per Smartphone überwachen und zum Beispiel das Fahrzeug schnell auf einem unübersichtlichen Parkplatz orten. Foto: Ford

Ford führt das neue FordPass-Connect-Modem nun auch für seine europäischen Nutzfahrzeuge ein. An Bord des Transit Connect und Fiesta Van können Geschäftskunden dann mit ihrem Fahrzeug interagieren. Mit Hilfe dieser Technologie kann der Fahrer seine Routen noch leichter und stressfreier planen.

Flottenmanagement aus der Ferne
Speziell für Flottenbetreiber wurde eine App entwickelt. Die FordPass Connect App erlaubt die Fernabfrage wichtiger Parameter auch mehrerer Fahrzeuge über einen Account. Sie informiert über:

  • Fehlermeldungen bei zu geringem Ölstand, defekten Lampen oder anderen Störungen, die einen Wartungsaufenthalt notwendig machen,
  • den Fahrzeugstatus in Bezug auf Kraftstoffreserve, Luftdruck der Reifen und ähnliches,
  • die Verriegelung des Innen- und Kofferraums und ermöglicht die Bedienung aus der Ferne,
  • den aktuellen Standort, um das Fahrzeug auf unübersichtlichen Parkplätzen schnell wiederzufinden.

Hans Schep, Leitender Manager Nutzfahrzeuge von Ford Europa, ist sichtlich begeistert von den neuen, intelligenten Lösungen: „Vernetzte Nutzfahrzeuge eröffnen unseren Kunden fantastische neue Möglichkeiten für ein noch erfolgreicheres Wirtschaften.“ Was Ford in Birmingham gezeigt hat, sei nur der Anfang. Gezeigt wurde auf der Nutzfahrzeugshow erstmals der Ford Transit Custom PHEV. PHEV steht für Plug-in Hybrid Electric Vehicle. Er ermöglicht den emissionsfreien Transportverkehr im urbanen Raum.

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Im einjährigen Pilotprojekt in London will man den Einsatz von Hybrid-Transportern testen. 20 Ford PHEV sind hierfür unterwegs. Die Erfahrungswerte, die Ford gemeinsam mit seinen Partnern Prodrive Advanced Technology and Revolve Technologies aus diesem Flottenversuch generiert, kommen bald dem neuen Transit-Custom-PHEV-Serienmodell zugute. Illustration: Ford

Plug-in-Hybrid-Modell geht 2019 in Serie
Die Serienproduktion des elektrifizierten Plug-in-Hybrid-Modells soll 2019 starten. Der Ford Transit Custom PHEV verfügt über den vielfach preisgekrönten 1,0 Liter großen EcoBoost-Turbo-Benziner. Der Dreizylinder treibt den Liefer­wagen jedoch nicht direkt an, sondern kommt als Range Extender für einen Elektro­motor zum Einsatz. Mit einer vollen Batterie schafft das dann Null-Emissions-Fahrzeug über 50 Kilometer.

Pilotprojekt in London

Als Teil des „Transport for London“-Projekts nehmen derzeit 20 Ford Transit Custom PHEV an einem zwölfmonatigen Flotten-Großversuch in der britischen Landeshauptstadt teil. Sie sind mit hochmodernen Telematik-Systemen ausgestattet, die Performance-Daten in Echtzeit liefern und sich via Geofencing-Technologie, die den aktuellen Einsatzort erkennt, automatisch den jeweiligen Gegebenheiten anpassen.

Der Praxistest, der von der britischen Regierung mit 4,7 Millionen Pfund (rund 5,4 Millionen Euro) unterstützt wird, soll Erkenntnisse sammeln, wie sich der Einsatz von Hybrid-Transportern auf die Luftqualität in Ballungszentren auswirkt.

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