Kipper

Mit wertvoller Fracht durch Chiles Minen

Für den Kupferabbau in Chile werden robuste Fahrzeuge benötigt, die auch einem fordernden Dauereinsatz standhalten. Das Fuhrunternehmen Tambo setzt in ­seinem Fuhrpark deshalb unter ­anderem auf Kipper von Meiller.

Das Fuhrunternehmen ­Tambo befördert in Chile Erde, Beton und Geröll. © Meiller

Chile gehört zu den wohlhabenden Ländern Südamerikas. Ein Grund dafür ist ein wert­voller Rohstoff: Kupfer. Dieser liegt vor allem in dem Bergwerk El Teniente in Rancagua, der ­größten unterirdischen Kupfermine der Welt. Schätzungen zufolge lagern dort unter der Erde 100 Mega-­Tonnen an Feinkupfer. Ein Streckennetz von 3.000 Kilometer Länge wurde unter Tage vor­getrieben, um an das kostbare Exportprodukt zu gelangen. Aus dem Eisenerz wird jährlich rund eine halbe ­Million Tonnen Feinkupfer gewonnen. Doch zunächst ­müssen Eisenerz, Steine und Erde ober­irdisch ­transportiert werden. Dafür benötigt man Fuhrunternehmen wie Tambo deren Fahrzeuge auf den fordernden ­Dauereinsatz ausgelegt sind.


80 Meiller-Kipper im Einsatz
Der Fuhrpark des Unternehmens wurde über die Jahre größer, der Tätigkeitsschwerpunkt des Unternehmens blieb der Minenabbau. Heute stehen dem Familienbetrieb 120 Lastwagen und 90 Bagger zu Verfügung. Allein davon sind 80 Fahrzeuge von Meiller aufgebaut. Camilo González Pendola, der das Familienunternehmen mittlerweile führt, setzt mit dem klassischen Hinterkipper H436 und dem 50-Tonner P450 auf zwei Vierachser, die auch unter rauen Einsatzbedingungen ihre Leistung verlässlich abrufen.

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Hohe Ansprüche an Mensch und Maschine
Große Bauunternehmen investieren in Chile nicht mehr in die eigene Ausrüstung, sondern mieten sie an. Tambo hat sich diese Veränderung in den letzten Jahren zu Nutze gemacht. Das Unternehmen setzt auf eigene Fahrzeuge und Fahrer, um Erde, Beton und Geröll zu transportieren. Ein neues Kern­geschäft ist die Vermietung von Geräten, wahlweise sogar mit ausgebildeten Fahrern. Dafür stellt Tambo laut Unternehmensangaben hohe Ans­prüche an ­seine Mitarbeiter: Professionalität wird voraus­gesetzt, regelmäßige Weiterbildungen erweitern das Know-how der ­Angestellten. Damit stehen Fahrer zur Verfügung, die über das entsprechende ­Wissen verfügen, aber auch Mechaniker, die Probleme an den Fahrzeugaufbauten vor Ort beheben können und damit die Ausfallzeiten drastisch reduzieren.
Nicht ohne Stolz bezeichnet Camilo González Pendola seine Flotte als die Modernste in ganz Chile. Die Fahrzeuge werden alle drei Jahre ersetzt, Maschinen zur Erdbewegung alle fünf bis sechs Jahre. Bei den Kippern setzt Camilo González Pendola ausschließlich auf die Kipper von Meiller.


Geringe Ausfallraten mit robuster Technik
„Die Qualität hat sich in kürzester Zeit bewährt und zugleich den Abstand zu anderen Herstellern bewiesen“, betont Camilo González Pendola.„Die Fahrzeuge sind nicht nur hervorragend verarbeitet, sondern auch im Service rund um Verschleißartikel und Ersatzteile anderen Wettbewerbern weit überlegen.“ Fuhrunternehmen erhalten für die Einfahrt in die Minen nur bestimmte Zeitfenster. Reparaturen am Fahrzeug sind auf dem Minengelände untersagt. Ein Ausfall bedeutet schnell zwei Tage lang keinen Einsatz für den Kipper. Das passiert mit Meiller-Kippern nicht: „Wir haben zum einen viel weniger technische Probleme, seitdem wir auf Fahrzeuge von Meiller setzen, zum anderen aber auch kaum Wartezeiten bis das Ersatzteil geliefert werden kann, falls doch mal eine Kleinigkeit repariert werden muss“, erklärt Camilo González Pendola.

Nachdem die Firma sich den Verkauf gebrauchter Fahrzeuge nach einer gewissen Laufzeit als zweiten Geschäftszweig aufgebaut hat, ist auch der Wieder­verkaufswert ein Thema, wie Pendola erläutert: „Meiller-Kipper sind nach der Nutzungsdauer von drei Jahren in einem wesentlich besseren Zustand als ­Kipper anderer Hersteller. Es muss vor dem Verkauf fast nichts in die Instandhaltung investiert oder Reparaturen vorgenommen werden. Das schaffen wir mit anderen Fahrzeugen nicht.“


Lieferfähigkeit und Qualität
2013 tat sich eine Chance auf, die viele Vermieter von Transportfahrzeugen zugleich an ihre Grenzen brachte: Das amerikanische Bauunternehmen Bechtel stellte für sein Kupferbergbau-Projekt in der Region Antofagasta eine anspruchsvolle An­­frage. Für den Zeitraum von zwei Jahren benötigten sie 160 Bau­maschinen. Innerhalb von zwei Wochen musste ein Großteil der Ausrüstung verfügbar sein. Kein Ausrüster war auf eine Anfrage mit diesen Dimensionen vorbereitet. In der Regel werden in Chile die Chassis gekauft und dann in Absprache mit dem ­Kunden und je nach Einsatz der entsprechende Aufbau im Land montiert. Bis der Lkw ­einsatzbereit ist dauert es gut vier Wochen. Zu lange für Bechtel. An dieser ­Stelle kam Meiller mit seinen Kippern ins Spiel. Die Fahrzeuge werden im Werk in Deutschland montiert, können also direkt nach Auslieferung eingesetzt ­werden. Zu dem Zeitpunkt die optimale Voraussetzung für Tambo, um den Auftrag zu ­erhalten. Und ein prägender Moment für die Zusammenarbeit zwischen Tambo und Meiller. Seitdem setzt das Fuhrunternehmen aus Chile auf den Münchner Kipperspezialisten

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