Abschiebetechnik

Marvin Meyke,

Asphalt umweltfreundlicher einbauen

Für eine umweltschonende Herstellung von Asphalt hat es oberste Priorität den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß möglichst zu minimieren, jedoch ohne an Qualität zu verlieren. Fliegl möchte mit der Abschiebetechnik einiger Fahrzeuge, wie zum Beispiel des Asphaltprofi Thermo, einen Beitrag dazu leisten.

© Fliegl Fahrzeugbau

Der wesentliche Unterschied zwischen einer thermoisolierten Kippmulde und eines Abschiebers liegt in der Übergabe des Mischguts in den Fertiger. Beim Transport kommt es zu leichten Temperaturunterschieden des geladenen Baustoffes. Es entsteht eine Kaltschicht an der Oberfläche. Diese wird beim Kippvorgang zuerst in den Fertiger gegeben, wobei große Temperaturdifferenzen im Asphalt entstehen.

Betrachtet man die Abschiebetechnik, wird hier das Material scheibchenweise in den Fertiger geschoben. Das bedeutet, dass das Material nahezu die selbige Temperaturzusammensetzung über die ganze Dauer des Abladens besitzt und somit gleich temperiert ist. Zusätzlich sorgt eine scheibchenweise Dosierung für eine kontinuierliche Homogenität des Mischgutes.

Temperatureinsparungen möglich
Zudem ist eine Reduzierung der Temperatur im Herstellprozess möglich, sofern der Asphalt mit Abschiebetechnik ausgebracht wird – natürlich ohne, dass die Asphaltqualität darunter leidet. Denn anders als beim Kipper rutschen die verschieden temperierten Asphaltschichten eben nicht getrennt in den Fertiger, sondern homogen und mit gleichmäßig hoher Temperatur während des gesamten Abladevorgangs.

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Temperaturschwankungen hinter der Bohle werden effektiv minimiert, wodurch der Asphalt gut verdichtbar ist und gleichmäßig eingebaut werden kann. Als Ergebnis erhält man dadurch sogar eine wesentlich bessere Einbauqualität und somit auch eine längere Haltbarkeit der Asphaltdecken. Erste Straßenschäden können bereits beim Neubau der Straße vermieden werden.

Für schwierige Einbausituationen geeignet
Die Abschiebefunktion ist zudem eine intelligente Lösung bei schwierigen Einbausituationen. Bäume, Oberleitungen, Brücken und Tunnel stellen für ihn kein Problem dar. Das Abladen funktioniert auch in Raumhöhen, in denen Kipper an ihre Grenzen stoßen. Abzuschieben statt (um)zu kippen bedeutet außerdem generell mehr Sicherheit und ein besseres Fahrverhalten.

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