Baumaschinen

Marvin Meyke,

Emissionsfreie Baustelle in der Fußgängerzone

Für eine Nachtbaustelle in der Fußgängerzone Kopenhagens waren Ende 2019 geräuscharme Baumaschinen und -geräte gefragt. Beim Verlegen neuer Kabel kam deshalb nahezu die gesamte zero emission Familie von Wacker Neuson zum Einsatz.

© Wacker Neuson Group

Keine Kompromisse trotz ihrer emissionsfreien Arbeitsweise – das versprechen die zero emission Lösungen von Wacker Neuson. In der Innenstadt Kopenhagens kamen sie Ende 2019 zum Einsatz. Hier wurden neue Kabel in der Fußgängerzone verlegt. Damit für die ansässigen Geschäfte keine Einschränkungen bei den Ladenöffnungszeiten entstanden und um die Anwohner nicht zu stören, wurden die Arbeiten überwiegend nachts und am frühen Morgen durchgeführt. Mithilfe der zero emission Linie von Wacker Neuson konnte die gesamte Baustelle emissionsfrei und geräuscharm betrieben werden: Bei Lärmmessungen der Stadt Kopenhagen wurden keinerlei Geräuschemissionen durch die zero emission Produkte aufgezeichnet.

"Aufgrund der sich verschärfenden Emissionsthematik, insbesondere im innerstädtischen Bereich, und den immer wirtschaftlicheren Lösungen, sehen wir einen steigenden Bedarf für emissionsfreie Lösungen", sagt Alexander Greschner, Vertriebsvorstand der Wacker Neuson Group. "Bereits vor fünf Jahren haben wir mit unserem Akkustampfer eine Weltneuheit vorgestellt und haben seitdem unser Portfolio an emissionsfreien Maschinen immer weiter ausgebaut, das mittlerweile insgesamt 13 Produkte für die Bauwirtschaft umfasst."

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Der Mietpark GSV in Dänemark versorgte das ausführende Bauunternehmen mit den zero emission Produkten von Wacker Neuson. Zunächst wurde das Pflaster in der Innenstadt Kopenhagens mit dem vollelektrischen Zero Tail Bagger EZ17e aufgebrochen und anschließend Erde ausgehoben, wobei das Heck dank der kompakten Bauweise zu keinem Zeitpunkt über den Unterwagen hinausragte.

Der Aushub wurde mithilfe des elektrischen Raddumpers DW15e mit 1,5 Tonnen Nutzlast abtransportiert. Der Dumper ist jeweils mit einem eigenen Elektromotor für den Fahrantrieb und für die Arbeitshydraulik ausgestattet, um die Leistung bedarfsgerecht und unabhängig abzunehmen und den Energieverbrauch zu minimieren. Beim Bremsen der Maschine oder bei Bergabfahrt wird die Energie zurück in den Akku gespeist und zum Laden des Akkus genutzt.

Nachdem die Kabel in der Fußgängerzone verlegt worden waren, wurde der Boden mit einem akkubetriebenen Stampfer und einer Vibrationsplatte verdichtet. Für größere Flächen wurde die akkubetriebene Platte AP1850e, für beengte Stellen der Akkustampfer AS50e verwendet. Beide können mit dem gleichen modular einsetzbaren Lithium-Ionen-Akku betrieben werden, der im Handumdrehen gewechselt werden kann.

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