Coreum

Marvin Meyke,

„Coreum Individual“ als persönliche Demo-Baustelle

Das Coreum möchte mit seinem Angebot „Corum Individual“ eine markenunabhängige Anwenderberatung anbieten. Dabei wird eine Demo-Baustelle als Testfläche für die individuelle Aufgabenstellung eines Unternehmens ausgerüstet.

© Coreum

Neben einer Wechselaussstellung und Weiterbildungsprogrammen bietet das Coreum in Stockstadt auch individuell ausgestattete Demo-Baustellen an. Unternehmer und Anwender aus Tiefbau, Abbruch, Gewinnung, Umschlag und Recycling sollen dort Lösungen für ihre ganz spezifischen Anforderungen finden. Das Konzept: Die Unternehmer nennen den Anwendungsberatern des Coreum ihre Aufgabe. Kurze Zeit später können sie verschiedene Lösungsansätze mit den passenden Maschinen und Techniken live im Coreum testen.

Die auf Straßen-, Tief- und Eisenbahnbau spezialisierten Stutz GmbH ist eines der Unternehmen, das dieses Angebot für sich entdeckt hat. Lange wurde überlegt, womit man die eigenen Mobilbagger flexibler und produktiver machen könnte. Im Coreum fanden die Profis aus Kirchheim Klarheit. Selbst Minusgrade und die verschneite Demo-Baustelle hielten Geschäftsführer Hans-Georg Stutz und Björn Stutz, ihren technischen Leiter Marco Lipphardt sowie die Maschinisten Lothar Senf und Kai Möller nicht davon ab, ausgiebig mehrere hydraulische Anbaugeräte zu testen und zu vergleichen. „Notfalls hätten wir auch auf unseren Indoor-Sandkasten ausweichen können“, erläutert Philipp Ellsäßer vom Team Coreum. Er demonstrierte seinen Gästen die verschiedenen Möglichkeiten an einem 25-Tonnen-Raupenbagger, einem 14- und einem 17-Tonnen-Mobilbagger.

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 „Wir wollten die Vor- und Nachteile unbedingt selbst in der Praxis erkennen. Die Bedingungen hier sind ideal, denn alle Maschinen und eine Vielzahl an Anbaugeräten verschiedener Hersteller sind hier an einem Platz vereint“, beschreibt Geschäftsführer Hans-Georg Stutz seine Intension. Sein Sohn Björn Stutz ergänzt: „Uns interessiert die Vielseitigkeit, die Robustheit und vor allem das Gewicht der Anbauteile. Denn im Tagesgeschäft verursacht ein zu hohes Gewicht der Anbaugeräte erhebliche Mehrkosten.“

 Am Ende überzeugte dann doch ein Rotator. „Tiltrotatoren kannten wir von Mietgeräten. Der Rotator war uns neu“, räumt Baggerfahrer Lothar Senf ein. „So gesehen, waren die theoretische Einweisung und das Testen auf der speziell für uns eingrichteten Demo-Baustelle einfach perfekt.“ Seine Kollege Kai Möller stimmt zu: „Das ist ein Erlebnis der besonderen Art – abseits der Baustelle.“ Technik-Leiter Marco Lipphardt gefällt diese individuelle Beratung. „Das Team Coreum versucht nicht, einem das Teuerste zu verkaufen, sondern zeigt unparteisch alle Vor- und Nachteile der Systeme auf. Da wird über den Tellerrand hinausgeschaut. Das liefert gute Denkanstöße. Wir haben enorm viel Input zu Themen bekommen, die wir gar nicht auf unserer Agenda hatten.“

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