Erfolgreichste Abbruchunternehmen

Martin Schrüfer,

Hagedorn steigt im weltweiten Ranking auf Platz 5

Das internationale Magazin „d&ri, Demolition and Recycling International“ veröffentlicht neueste Ranking-Studie. Die Gütersloher Gruppe verbessert ihre Position unter den erfolgreichsten Abbruchunternehmen der Welt um acht Plätze.

© Hagedorn

Innerhalb von nicht mal drei Jahrzehnten hat die Hagedorn Unternehmensgruppe es geschafft: Sie gehört zu den fünf erfolgreichsten Abbruchunternehmen der Welt. Laut der neuesten Ranking-Studie des internationalen Magazins "d&ri, Demolition and Recycling International" stieg Hagedorn damit um acht Plätze nach oben. Veröffentlicht wird die bislang von amerikanischen Unternehmen dominierte Rangliste jedes Jahr.  Die Ergebnisse vieler Abbruchunternehmen seien, so die d&ri-Redaktion, im Vergleich zur Vorjahresliste stabil geblieben. Bei einigen, wie auch bei Hagedorn, sei es sogar zu Umsatzsteigerungen gekommen.

Im Geschäftsjahr 2019 erzielte die Gütersloher Unternehmensgruppe eine Gesamtleistung von 215 Millionen Euro. Davon sind etwa 148 Millionen Euro der Sparte Abbruch und Recycling zuzurechnen. Zum Vergleich: 2018 erzielten diese beiden Geschäftsfelder noch rund 107 Millionen Euro. „Für uns ist der Aufstieg in die TOP 5 nicht nur eine große Ehre, sondern zugleich eine Bestätigung für unsere geleistete Arbeit“, sagt Thomas Hagedorn, Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe.

Mehr als 645 Mitarbeiter gehören mittlerweile zu Hagedorn, dem Marktführer der deutschen Abbruchbranche. „Dass wir innerhalb so kurzer Zeit so rapide wachsen konnten, verdanken meine Frau Barbara und ich auch dem unermüdlichen Einsatz unserer Mitarbeiter“, betont Thomas Hagedorn, Geschäftsführender Gesellschafter der Gruppe.

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Die Anfänge der Unternehmensgruppe beginnen 1997. Mit einem Bagger und einem Tieflader macht sich der 26-jährige Thomas Hagedorn selbstständig. Nach den ersten Rückbauprojekten steigt der Bekanntheitsgrad. Aus ganz Deutschland kommen Anfragen rein. Thomas Hagedorn führt das Unternehmen mittlerweile mit seiner Frau Barbara. Es entstehen weitere Geschäftsbereiche und die Kompetenzen der Gruppe reichen nun von Abbruch und Altlastensanierung, Entsorgung und Stoffstrommanagement über Tiefbau und industrielle Außenanlagen bis hin zu Revitalisierung und der Entwicklung neuer Nutzungskonzepte. Hagedorn vereint alle Dienstleistungen der Prozesskette.

 Die Hagedorn Unternehmensgruppe ist nach eigenen Angaben mehr als nur Abbruchspezialist. „Die Welt ist im Wandel“, sagt der Geschäftsführende Gesellschafter Thomas Hagedorn. „Abbruch ist dabei aber mehr als nur ein Wegschaffen. Abbruch bedeutet, dass nun Platz für innovative Ideen vorhanden ist, Neues aufleben kann.“ Deutschland will weg von nuklearen und fossilen Brennstoffen und hin zu regenerativen Energien. Dieser Transformationsprozess bringt mit sich, dass zum Beispiel Kohlekraftwerke zurückgebaut werden müssen. Auch Windkraftanlagen, die nicht mehr weiterbetrieben werden können, müssen durch neue leistungsstarke Anlagen ersetzt werden. Hagedorn übernimmt beides.

So erwarb die Gruppe 2017 das stillgelegte Steinkohle-Kraftwerk Knepper zwischen Castrop-Rauxel und Dortmund, sprengte die Anlage zwei Jahre später und nutzte die gesamte Prozesskette, um am Ende ein sinnvolles Nachnutzungskonzept für Gewerbe und Logistik zu schaffen. So auch aktuell am Steag-Kraftwerk in Lünen: Bei dem Großprojekt auf der 372.000 Quadratmeter großen Grundstücksfläche soll die Flächenrevitalisierung bis 2024 abgeschlossen sein. Seit 2012 hat die Gruppe heute insgesamt über 1,5 Millionen Quadratmeter sogenannter Brownfieldflächen revitalisiert.

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