Recycling

Marvin Meyke,

Kegelbrecher: Der richtige Umgang macht sich bezahlt

Um aus einem Kegelbrecher eine konstant hohe Materialmenge mit hoher Endproduktqualität zu erhalten, sollten mobile Kegelbrechanlagen im optimalen Bereich betrieben werden. Bei Kleemann Kegelbrechern ist laut Herstellerangaben bereits ab Werk für eine hohe Prozesssicherheit gesorgt. Mit der Anwendungsexpertise von Kleemann können Anwender den Brechprozess zusätzlich optimieren. Und zwar durch die Auswahl und Zusammensetzung des richtigen Werkzeugs, das aus Kegel und Mantel besteht.

© Kleemann

Kleemann unterteilt sein Produktportfolio in zwei Linien: EVO und PRO. Die Mobicone EVO Anlagen sind vielseitig einsetzbar, einfach zu transportieren, haben kurze Setup-Zeiten und eine hohe Maschinenverfügbarkeit. Die Mobicone PRO Brechanlagen sind für den Einsatz im Steinbruch gemacht. Dazu sind sierobust und wartungsarm, leistungsfähig und ermöglichen durch externe Stromeinspeisung einen rein elektrischen Betrieb.

Eine wichtige Gemeinsamkeit der Mobicone PRO- und EVO-Line: die Werkzeuge der Brecheinheit sind in verschiedenen Ausführungen und Qualitäten erhältlich. Ein Kegelbrecher von Kleemann liefert je nach Einsatzfall hohe Tonnagen für den Straßenunterbau oder hochqualitative Endprodukte für die Beton- oder Asphaltindustrie. Die Brechkammer wird je nach Bedarf mit unterschiedlichen Brechwerkzeugen ausgestattet. Für Kegelbrecher der EVO- und PRO-Line stehen Standard- und Short-Head-Werkzeuge zur Wahl.

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Auswahl des richtigen Werkzeugs
Die Brechwerkzeuge werden entsprechend zur Aufgabegröße und dem gewünschten Endprodukt ausgewählt, damit die gesamte Verschleißoberfläche genutzt und die gewünschte Leistungsfähigkeit während der gesamten Lebensdauer erreicht wird. Die Standard-Brechwerkzeuge decken den Sekundärbereich mit Aufgabegrößen bis zu 240 mm ab. Die Short-Head-Brechwerkzeuge finden ihre Verwendung im Tertiärbereich mit Aufgabegrößen bis ca. 120 mm.

Tipp für die Praxis:
Die Anzahl der Brechstufen wird am Endprodukt festgemacht. Die Anwendung in der 2. Brechstufe umfasst Endprodukte von 25-80 mm, die 3. Brechstufe beinhaltet grob alle Endprodukte <25 mm.

Standard oder Short Head richtig kombinieren
Die Zusammensetzung ist entscheidend: Kegel und Mantel müssen jeweils in der Variante Standard oder Short Head sein und dürfen nicht untereinander kombiniert werden. Die Mäntel beider Versionen – Standard und Short Head – sind in den drei Ausführungen "coarse" (grob), "medium" (mittel) und "fine" (fein) erhältlich. Ihr Einsatz richtet sich nach der geforderten Größe des Endprodukts – technisch ausgedrückt also nach der Brechspalteinstellung, englisch "Closed Side Setting" (CSS). Je nach Abrasivität des Brechguts bietet Kleemann auch unterschiedliche Brechwerkzeugqualitäten an: XPERT mit einem Mangananteil von 18 Prozent oder XTRA mit 20 Prozent.

Als Daumenregel lässt sich grob folgendes empfehlen: XPERT für mittelabrasive Anwendungen und XTRA für hochabrasive Anwendungen, wobei das Verschleißverhalten sehr stark abhängig von den Materialeigenschaften, der Feuchtigkeit und dem enthaltenen Feinanteil ist.

Sind die Werkzeuge einmal eingebaut, sind sie von der Form her nicht mehr voneinander zu unterscheiden. Deshalb hat Kleemann Markierungen an den Kegeln und an den Mänteln angebracht. 

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