Aus Baugewerbe Unternehmermagazin 5\2020

Marvin Meyke,

Kosteneinsparung mit zwei Siebkästen

Der Wunsch nach Leistungs- und Qualitätssteigerung durch neue, größere Technik bedeutet meist, dass zu allererst Geld investiert werden muss. Die Köhler Kalk GmbH sah sich mit der Frage konfrontiert, in welcher Form sich Emissionen reduzieren und die Qualität der Produkte steigern lassen.

© Christophel

Für die Lösungsfindung sprachen die Inhaber, Christian und Norbert Köhler, ihren Liefer­anten für mobile Aufbereitungstechnik, die C. Christophel GmbH aus Lübeck an. Das Dual Power Antriebskonzept für alle gängigen Siebanlagen von Powerscreen bietet eine Lösung. Das klassische Dual Power kann neben dem Standard-Dieselantrieb mittels Strom auch voll elektrisch betrieben werden. In Abhängigkeit des durchschnittlichen Strom­preises lassen sich hier bereits bis zu 50 Prozent der Betriebskosten einsparen.

Weiterhin lassen sich der Wartungsaufwand und die Wartungskosten reduzieren, da bei den ­Elek­tromotoren keine klassischen Inspektionen anfallen. Außerdem laufen die Elektromotoren fast un­­beeindruckt von Witterungseinflüssen. Beim ­Thema Emissionsreduktion gibt es mittels Dual Power Variante verschiedene Vorteile. Durch die in Zukunft immer stärker wachsende Bedeutung der Emis­sionsreduktion wird es für alle Unternehmen zunehmend zur wirtschaftlichen Herausforderung, Emissionen aktiv oder passiv zu begrenzen.

Elektroantrieb mit Vorteilen
Neben dieser Kostenersparnis kann das Unternehmen durch den Einsatz von elektrischer Energie aus hocheffizienten Anlagen oder aus erneuer­baren Energien einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Ökobilanz leisten. Der Elektroantrieb, ob durch Strom aus werkseigenen Stromerzeugungsanlagen oder aus dem Stromnetz, erfüllt laut Unternehmensangaben die härtesten ­Anforderungen.
Neben der antriebstechnischen Lösung ­musste jetzt noch die richtige Powerscreen-Sieb­anlage inklusive Dual Power gefunden werden. Der gewünschte Trennschnitt bei 2 mm sorgte dafür, dass die Auswahl auf die Powerscreen Chieftain 2200 fiel. Das Herz dieser Siebanlage liegt im Duo-­Doppelsieb, zwei hintereinander positionierten Sieb­kästen. Der erste, steil geneigte ­Kasten schneidet das ­Aufgabematerial. Die hohe ­Material­geschwindigkeit sorgt für eine geringe Schichtdicke. Auf dem zweiten ­Kasten wird die an­gereicherte Körnung mit ­flacherer Sieb­neigung vom Restsand getrennt. ­Beide ­Kästen können wahl­weise als vierfach gelagertes ­Ex­zenter Zwangssieb oder als Frei­schwinger betrieben ­werden. Und wenn dies nicht reicht, besteht die Möglichkeit, die Neigung, den Hub und die Drehzahl anzupassen, und bei Bedarf die Kästen gegenläufig fahren zu lassen. Bis zu 40 Tonnen Stahl werden bei dieser Anlage verbaut. Die Siebkästen haben jeweils ein Maß im Oberdeck von 3,3 x 1,5 Meter und im Unterdeck von 3,0 x 1,5 Meter. Gurtbreiten von bis zu 1.200 mm ­lassen Tonnagen jenseits der 400 t/h zu.

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Das Fazit der Firma Köhlerkalk: „Die Sieb­anlage wird jetzt mit kostengünstigen Werksstrom ­betrieben, und das Duo-Siebkonzept überzeugt durch hohe Leistung bei einem sehr feinen Trennschnitt. Wir haben nun unsere nachhaltige, wirtschaftliche und leistungsstarke Lösung gefunden.“ 

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