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Rekord-Ansturm auf die BAU 2011
Die Veranstalter der BAU 2011 ziehen zum Ende der Messe eine positive Bilanz: An sechs Messetagen strömten rund 235.000 Besucher (10% mehr als zur BAU 200) auf das Gelände der Neuen Messe München.
Einen so starken Anstieg gab es in der fast 50jährigen Geschichte der BAU noch nie. Vor allem international erreichte das Event eine neue Dimension: 56.400 Besucher der BAU 2011 kamen aus dem Ausland. Damit stieg der Anteil internationaler Besucher von 18 auf 24%. Auch der Anteil der Planer und Architekten konnte noch einmal gesteigert werden. Er liegt jetzt bei 22% - in Zahlen entspricht das 52.800 Fachbesuchern!
Die Besucher reisten aus mehr als 150 Ländern nach München. Vom ersten Tag an herrschte ein ungeheuerer Andrang auf die Messehallen, so das einhellige Echo der Aussteller. "Wir sind regelrecht überrannt worden", hieß es an vielen Messeständen. Aus fast allen Ländern gab es deutliche Zuwächse bei den Besucherzahlen. Neben Deutschland stellten Österreich, die Schweiz, Italien, die Türkei, die Tschechische Republik, Polen, Russlanf. Slowenien, Frankreich und Großbritannien die meisten Fachbesucher. Besonders starke Anstiege verzeichnete die BAU auch aus außereuropäischen Ländern wie Indien, Japan, den USA, Kanada und den Vereinigten Emiraten. Hier stiegen die Zahlen teilweise um das Doppelte an.
"Die BAU hat alle Erwartungen übertroffen. Sie hat noch einmal einen Quantensprung gemacht. Dabei ist der Besucheranstieg ganz stark auf die gewachsene Internationalität zurück zu führen. Mit 56.400 Besuchern aus dem Ausland liegt jetzt der prozentuale Anteil bei beeindruckenden 24 Prozent. Letztendlich entscheidend ist, dass unsere Kunden, Aussteller wie Fachbesucher, äußerst zufrieden sind und die BAU als exzellente
Geschäftsplattform fungieren konnte", sagte Messe-Geschäftsführer Dr. Reinhard Pfeiffer.
Spektakuläre Standbauten, randvolle Hallen, intensive Gespräche mit gut informierten Kunden und Standpersonal, das alle Hände voll zu tun hatte, um die enorme Nachfrage zu befriedigen und alle Kundenwünsche zu erfüllen so präsentierte sich die BAU 2011. Bereits ein Jahr vor Messebeginn war die Messe nahezu ausgebucht, zahlreiche Unternehmen schafften es nur noch auf die Warteliste. Auf 180.000 m² Hallenfläche präsentierten sich 2.058 Aussteller aus 46 Ländern, darunter das Who-is-Who der Material-, Bauelemente- und Systemhersteller.
Eröffnet wurde die BAU am 17. Januar mit einem "Ribbon Cutting" von Bundesbauminister Peter Ramsauer. Der Minister hob die herausragende Bedeutung der BAU hervor und stellte der Branche für 2011 ein "spürbares
Wachstum von 1,5 bis 1,8 Prozent" in Aussicht. Bei der Eröffnung an Ramsauers Seite: Mustafa Demir, Minister für öffentlichen Bau und Siedlungswesen der Republik Türkei, der auf Einladung des Bundesbauministeriums nach München gereist war und sich sichtlich beeindruckt zeigte von der schieren Größe der BAU und der teilweise spektakulären Standarchitektur. Top-Themen der BAU war in diesem Jahr das nachhaltige Bauen sowie das generationenübergreifende Bauen.
Zu beiden Themen gab es mehrere Sonderschauen und zahlreiche Vorträge in Foren und Kongressen, etwa im Kongress "Bauen für die Zukunft nachhaltig, energieeffizient und innovativ" des Bundesbauministeriums oder in der Veranstaltungsreihe "Gebäude der Zukunft" des Bundeswirtschaftsministeriums. Ein absolutes Highlight war das Solarhaus der Hochschule Rosenheim, das beim Solar-Decathlon in Madrid den zweiten Platz gewann und auf der BAU erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert wurde.
Die 20. BAU findet vom 14. bis 19. Januar 2013 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt.
