Fachartikel - Recht - Baumanagement - Home


Ungeeignete Mängelbeseitigung: Wer haftet?

Der bauüberwachende Architekt und das ausführende Unternehmen haften als Gesamtschuldner, wenn der Architekt eine ungeeignete Methode zur Beseitigung eines Mangels anordnet. Die Nichtzulassungsbeschwerde gegen dieses Urteil des OLG Celle vom 28.01.2010 (Az. 6 U 132/09).... ...Mehr

Keine Arbeitseinstellung bei fehlender Nachtragsvereinbarung!

In einem VOB/B-Bauvertrag muss der Auftragnehmer geänderte oder zusätzliche Leistungen grundsätzlich ausführen, wenn diese vom Auftraggeber nach § 1 Absatz 3 oder 4 VOB/B angeordnet werden. Er kann die Ausführung nicht... ...Mehr

Skontoabzug bei Teilzahlung durch Verrechnungsscheck?

Muss der Zahlungseingang beim Auftragnehmer während der Skontofrist erfolgen? Genügen auch wesentliche Teilzahlungen? Zu diesen in der Rechtsprechung bislang noch ungeklärten Fragen hat das OLG Stuttgart mit Urteil vom 06.03.2012 (Az: 10 U 102/11) Stellung genommen. ...Mehr

Forderung aus Schlussrechnung höher als eingeklagt: Verjährung während des Prozesses!

Ein Auftragnehmer kann zwar nach Stellung der Schlussrechnung weitere Forderungen geltend machen, die nicht in die Schlussrechnung aufgenommen wurden, aber in ihr hätten enthalten sein können. Sie werden allerdings... ...Mehr

Einstweilige Verfügung wegen Überlassung von Baumaterialien nach Kündigung

Der Auftraggeber kann nach außerordentlicher Kündigung seinen Anspruch auf Überlassung der auf der Baustelle befindlichen Baumaterialien (§ 8 Abs. 3 Nr. 3 VOB/B) mit einer einstweiligen Verfügung durchsetzen, sofern der Auftragnehmer nicht zuvor eine einstweilige Verfügung erwirkt hat (OLG Stuttgart, Urt. v. 20.12.2011, Az. 10 U 141/11). ...Mehr

Abrechnung von Nullpositionen

Wie werden entfallene LV-Positionen (Nullpositionen) in Einheitspreisverträgen abgerechnet? Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 26.01.2012 (VII ZR 19/11) hohe Hürden aufgestellt, wenn der Entfall der LV-Position auf rein tatsächlichen Gegebenheiten beruht. ...Mehr

Selbstvornahme vor Abnahme

Auch im VOB/B-Vertrag beginnt die Verjährung des vor Abnahme entstandenen Anspruchs auf Ersatz der Mängelbeseitigungskosten grundsätzlich nicht vor der Abnahme. Das hat der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 12.01.2012 (VII ZR 76/11) entschieden.. ...Mehr

Verzug auch ohne Mahnung des Auftraggebers "Selbstmahnung"

Eine Mahnung als Verzugsvoraussetzung kann nach § 286 Abs. 2 Nr. 4 BGB entbehrlich sein, wenn der Schuldner die alsbaldige Leistung angekündigt hat, dann aber gleichwohl nicht leistet. Dies hat das OLG München mit Urteil vom 22.07.2009 (9 U 1979/08) entschieden. ...Mehr

Kontaminierter Boden bei öffentlichem Bauauftrag

Der Aushub kontaminierten Bodens kann auch dann Bestandteil des vertraglichen Leistungsumfangs sein, wenn er in den Vertragsunterlagen nicht beschrieben ist. Dies hat der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 22.12.2011 (VII ZR 67/11) ebenso für den öffentlichen Bauauftrag entschieden. ...Mehr

Ansprüche bei unberechtigter Mängelrüge

Das Urteil vom LG Essen vom 27.04.2010 (12 O 393/08) spricht dem Auftragnehmer einen Schadensersatzanspruch gegen den Auftraggeber auf Grund einer unberechtigten Mängelrüge zu und verdient daher der besonderen Beachtung. ...Mehr