Baumaschinen - Fachtechnik


Neuer Kipper mit Voll-Isolierung der Mulde

Zur IAA 2014 legt Schmitz Cargobull den Focus auf die Betriebssicherheit der Sattelkipper. Den neuen, leichten Sattelkippers S.KI LIGHT wird es dann auch einer Thermo-Isolierung der Stahlrundmulde geben.

Sattelkiipper-Schmitz-Cargobull
Den neuen Kipper gibt es als IAA-Premiere mit Voll-Isolierung der Mulde. (Abb.: Baugewerbe)

Beim neuen Kipper wurde größter Wert auf geringes Leergewicht und robuste Bauweise gelegt, um durch hohe Nutzlast und geringe Wartungs- und Reparaturkosten einen optimalen ökonomischen und ökologischen Betrieb zu ermöglichen.

Schmitz Cargobull bietet eine flexible Thermo-Isolierung für S.KI 7.2 Sattelkipper mit Stahl-Rundmulde an. Die maßgeschneiderte Hülle aus Planen-Material für Front und Seitenflächen ist für Temperaturen bis 200° C ausgelegt. In Kombination mit Einlegematten wird so der vorgeschriebene Wärmedurchlass-Widerstand ≥1,65 m²/KW erreicht. In die Heckklappe wird eine weitere Matte eingepasst.

Die Rollplane als Muldenabdeckung sorgt für die Isolierung nach oben. Die Zusatz-Ausstattung für den Asphalttransport bleibt dabei ein Leichtgewicht mit ca. 120 kg für alle Bauteile. Auf der IAA Nutzfahrzeuge im September 2014 wird Schmitz Cargobull dieses Fahrzeug erstmalig einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.

Ein fernbedienbarer, anklappbarer Unterfahrschutz vermeidet Verletzungen beim manuellen An- und Abklappen des Unterfahrschutzes unter dem Heck des Sattelaufliegers. Dieser fernbedienbare Unterfahrschutz erspart dem Fahrer häufiges Ein- und Aussteigen. Die Bedienung und Anzeige kann ebenfalls über eine App erfolgen, wie Frank Reinartz, Produktmanager Kipperfahrzeuge bei Schmitz Cargobull, auf dem Video demonstriert.

Untefahrschutz am Sattelkipper über App bedienen

Hintergrund

Das Bundesverkehrsministerium hat neue Richtlinien für den Straßenneubau bzw. Straßensanierung erlassen. Dies hat für den Asphalttransport ab dem 01.Januar  2015 gestiegene Anforderungen für die Transporteure im Fernstraßenbau zur Folge.

Um eine Abkühlung des Einbaumaterials zu verhindern, wird eine Thermo-Isolierung der Mulde notwendig. Bei der Übergabe muss die Qualität der Lieferung mit einer Temperaturmessung nachprüfbar sein. Die Vorgaben für Bundesfernstraßen werden – von aktuell für Großbaustellen mit einer Asphaltdecke ab 18.000 m² – schrittweise bis 2019 auf alle Bauabschnitte ausgedehnt. Neufahrzeuge werden dann mit einer fest installierten Messtechnik ausgestattet sein.

Bis zum 01.Januar 2016 profitieren Neufahrzeuge von einer Übergangsregelung für Bestandsfahrzeuge. Die flexible Mulden-Isolierung ist ideal für die Nachrüstung, kann einfach bei Bedarf montiert werden und ist bedeutet leichter als eine feste Muldenverkleidung. Und das Beste ist, das die gesetzliche Konformität der Ausstattung für die gesamte Fahrzeuglaufzeit gesichert ist.

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