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Freie Lehrstellen für das Ausbildungsjahr 2013

Rund 20 Ausbildungsbetriebe des Deutschen Abbruchverbandes e.V. (DA) haben aktuell zum Ausbildungsstart ab September 2013 noch freie Lehrstellen u.a. für die Berufe „Bauwerksmechaniker/in für Abbruch- und Betontrenntechnik“, „Baumaschinenmechaniker/in“ oder „Baugeräteführer/in“ zu vergeben.

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„Bauwerksmechaniker für Abbruch- und Betontrenntechnik“ in Aktion (Fotos: Ahrens & Steinbach; © Deutscher Abbruchverband e.V.)

Als Spezialisten für den Rückbau und Abbruch von veralteten Bauwerken, Bauwerksteilen oder technischen Anlagen sowie der umweltgerechten Entsorgung des dabei anfallenden Materials, schaffen Bauwerksmechaniker fachgerecht Raum für Neues. Interessierte können sich jetzt noch bei einem Fachunternehmen im Deutschen Abbruchverband um einen Ausbildungsplatz zum 1. September bzw. 1. Oktober 2013 bewerben. Die Bewerber sollten technisches Verständnis und Teamfähigkeit mitbringen, auch Quereinsteiger höheren Alters können sich bewerben.

Die dreijährige Ausbildung erfolgt nach Vorgaben des Berufsbildungsgesetzes und findet im Rahmen des dualen Systems im Ausbildungsbetrieb und in der Bundesfachklasse des Hans-Schwier-Berufskollegs in Gelsenkirchen sowie dem Ausbildungszentrum der Bauindustrie in Hamm statt.

Zwei vollwertige Berufsabschlüsse möglich

Der besondere Clou: Im Zuge der zweistufigen Ausbildung können gleich zwei vollwertige Berufsabschlüsse erworben werden. Bereits nach dem zweiten Ausbildungsjahr haben die Auszubildenden die Möglichkeit, die Prüfung zum „Hochbaufacharbeiter mit dem Schwerpunkt Beton- und Stahlbetonbau“ abzulegen. Das dritte Ausbildungsjahr, in dem abbruchspezifische Inhalte wie die Entkernung eines denkmalgeschützten Hauses oder das Abbrechen eines Bürogebäudes vermittelt werden, schließt mit der Prüfung zum Bauwerksmechaniker ab.

„Im Abbruch ist kein Tag wie der andere, jede Baustelle ist anders, die Arbeit ist sehr abwechslungsreich. Es macht Spaß, im Team zu arbeiten, alle ziehen gemeinsam an einem Strang. Und am Ende des Tages sieht man immer, was man gemacht hat – ein gutes Gefühl.“, berichtet Tim Kurtenbach (17), Auszubildender Bauwerksmechaniker im zweiten Lehrjahr.

Gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Mit dem Abschluss sind die Auszubildenden bestens auf den Arbeitsmarkt vorbereitet: „Mit einer derzeitigen Übernahmequote von 90 Prozent aller Lehrlinge fördert die Abbruchbranche sichere Arbeitsplätze, auch in Zeiten wirtschaftlicher Krisen“, so Marcel Schröder, Ressortleiter Ausbildung im Vorstand des Deutschen Abbruchverbandes e.V. „Darüber hinaus bietet der Beruf eine Vielzahl an Aufstiegsmöglichkeiten, darunter Fortbildungen zum Vorarbeiter und Werkpolier Abbruch. Qualifizierungen zum Bauleiter oder Techniker sind genauso möglich wie Fortbildungen im Bereich der Sprengtechnik. Den Abbruchfacharbeitern steht ein weites Feld offen.“


Die Kontaktdaten der Ausbildungsbetriebe, die für das Ausbildungsjahr 2013 noch freie Lehrstellen zu vergeben haben, liegen unter www.deutscher-abbruchverband.de, Liste unter Aus- und Weiterbildung / „Freie Ausbildungsplätze 2013“, zum Download bereit. Bewerbung direkt über die Betriebe.


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