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Baunachwuchs: Zwei Drittel wollen Meister werden

Das F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und Medieninformationen und SOKA-BAU haben eine aktuelle Studie ("Ausbildung als Zukunft der Bauwirtschaft")zu Wünschen, Erfahrungen und Zielen von Berufseinsteigern in der Bauwirtschaft veröffentlicht.

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Eines der vielen Ergebnisse der Studie lautet: Der Berufsnachwuchs setzt auf Karriere durch Weiterbildung! Sowohl die Mehrheit der Azubis (60 Prozent) als auch die Bauprofis (67,5 Prozent) streben in Zukunft die Meisterprüfung an.

39,5 Prozent der Azubis und 34,7 Prozent der Bauprofis wollen Polier werden. Immerhin 29,8 Prozent der Azubis und 22,9 Prozent der Bauprofis planen, ein Studium aufzunehmen.

Und rund ein Viertel plant, sich selbständig zu machen: Während 27,6 Prozent der Azubis für die kommenden zehn Jahre eine Tätigkeit als freier Unternehmer ins Auge fassen, fällt der Vergleichswert der ambitionierten Bauprofis mit 22 Prozent etwas geringer aus.

Die Zukunft gehört dem Betrieb, der in sie investiert

Die Studie macht deutlich, dass erst sich die Investition in die Ausbildung erst, durch die langfristige Bindung ausgelernter Fachkräfte an den Betrieb, bezahlt macht.

Dies macht deutlich, dass sich die Branche an den Bedürfnissen der Azubis und jungen Facharbeiter orientieren muss: Neben Jobsicherheit und einem guten Gehalt stehen auch eine zusätzliche Rente sowie Arbeitszeitmodell im Fokus der jungen Menschen.

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Frank Dupré, ZDB-Vizepräsident (Foto: Baugewerbe)

"Das Vorurteil, die Berufswahlentscheidung für einen der Bauberufe sei oft nur zweite oder dritte Wahl, ist durch die Studie eindrucksvoll widerlegt worden. Fast alle befragten Jugendlichen haben sich mit ihrer Berufsausbildung am Bau zufrieden gezeigt und die Attraktivität der Ausbildungsberufe sowie die Qualität der betrieblichen und überbetrieblichen Ausbildung hervorgehoben", bringt es ZDB-Vizepräsident Frank Dupré auf den Punkt.

Infos zur Studie:

Im Januar und Februar 2012 haben SOKA-BAU und das F.A.Z.-Institut 5.800 Berufseinsteiger aus der Bauwirtschaft zu ihrer Berufsausbildung und ihren Karriereplänen befragt: 900 aktuelle Azubis, 1.900 Junggesellen (Bauprofis) sowie 3.000 ehemalige Bauprofis (Berufsausbildung am Bau abgeschlossen oder eine Ausbildung vorzeitig abgebrochen).

www.soka-bau.de


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